Lieferung 9,90 € und kostenlose Lieferung bei Bestellungen über 200 €.

Suchen

Suchen Sie aus unseren Sammlungen

SISAL KOLLEKTION

Die umweltfreundlichen Sisalkörbe sind langlebig und werden im Laufe des Gebrauchs immer besser.

100 % HANDGEFERTIGT

Unsere Körbe und Taschen werden mit traditionellen Webmethoden hergestellt.

FAIR HANDELS

Wir haben uns verpflichtet, Menschen und Planeten in allem, was wir tun, an die erste Stelle zu setzen.

Kandili-Kerzenhalter

Talentent finnischer Designer Hanna Anonen erstellte neue Kandili-Kerzenhalter-Serien für Mifuko.

MIFUKO X LAPUAN KANKURIT

Mifuko entwarf eine afrikanisch inspirierte Kollektion aus 100 % Leinen für das finnische Unternehmen Lapuan Kankurit.

MIFUKO GESCHICHTEN

Blog: Unsere Holztaube und Sterne entstehen in Zusammenarbeit mit MADE51

Mifuko is proud a proud member of World Fair Trade Organisation (WFTO), the highly regarded global community of social enterprises that practice Fair Trade. WFTO members must demonstrate they put people and the planet first, adhering to the WFTO Fair Trade Principles.

Die Geschichte der Kiondo-Körbe

Daniela Tapprest | Mifuko

Die Tradition des Korbflechtens in der Region Makueni in Kenia begann in den frühen 1930er Jahren. Die Frauen webten Körbe für verschiedene Zwecke, wie z.B. zum Einkaufen, zum Tragen von Waren auf den Märkten, zum Aufbewahren von Lebensmitteln, Gewürzen und Wasser und als Geschenke bei Hochzeiten. Die Körbe wurden jedoch hauptsächlich während der Erntesaison zum Transport von Obst und Gemüse verwendet.

Die Technik, die ein Korbmacher wählte, hing vom Zweck des Korbes ab. Diejenigen, die zur Wasserspeicherung verwendet wurden, enthielten Lehm, um das Ablaufen des Wassers zu verhindern: Sie wurden zuerst gewebt, dann innen mit Lehm beschichtet und schließlich zum Trocknen gelassen. Die Weber benutzten verschiedene Materialien, wie getrocknete Palm- und Bananenblätter, afrikanischen Bambus, Wolle und Sisalfasern. Größere Körbe wurden für die Ernte und die Lagerung von Lebensmitteln und Wasser verwendet, während die kleineren Körbe zum Transport von Waren und als Geschenke verwendet wurden. Außerdem wurden verschiedene farbenfrohe Muster hinzugefügt, sowohl um die Geschicklichkeit des Webers zu zeigen, als auch um den Korb schön zu dekorieren.

Die Tradition existiert noch immer in Makueni, wo die meisten Weberinnen die Fertigkeit von ihren Müttern und Großmüttern gelernt haben. Sie benutzen die Körbe nicht nur zum Einkaufen und Ernten, sondern verkaufen sie nun auch auf Märkten. Die Technik des Webens hat sich in Bezug auf Größe, Form und Materialien verändert. Die meisten Frauen finden die Muster und das Design von Mifuko ganz anders als sie es gewohnt sind; manchmal fragen sie sich, wie einfach der skandinavische Stil ist, und sie sind überrascht, dass jemand einen schwarz gefärbten Korb in seiner Wohnung haben möchte. Außerdem haben die traditionellen Körbe keine Ledergriffe wie die Mifuko-Körbe, sondern stattdessen Sisalriemen als Griffe.

Das kenianische Kunsthandwerk reist nun um die ganze Welt, da Mifuko-Körbe in über 30 Ländern verkauft werden. Es ist wichtig, einen Markt für die Körbe zu haben. Ohne Kunden und Einnahmen aus den Körben verblasst die Webkunst und wird der nächsten Generation nicht mehr beigebracht.